
Warum wir uns so sehr auf die Prüfung der Isolierung von Wafer-Sensoren konzentrieren
Die Geräte zur Herstellung von Wafern sind äußerst anspruchsvoll in Bezug auf Temperaturen und elektrische Anforderungen. Es gibt somit keinen Spielraum für Fehler.
Stellen Sie sich vor: Ein kleiner Defekt in der Isolierung eines Temperatursensors oder Heizelements kann dazu führen, dass eine Steuerplatine zerstört wird oder eine ganze Charge an Siliziumwafern unbrauchbar wird. Das ist ein Albtraum, den niemand erleben möchte.
Deshalb führen wir keine zufälligen Tests durch. Jedes einzelne Gerät, das unser Werk verlässt, wird einer 100%-Prüfung hinsichtlich der Spannungsfestigkeit sowie der Isolationsfestigkeit unterzogen. Es gibt keine Ausnahmen.
Den Grenzen auf den Zahn fühlen
Wir testen die Isolierung, um herauszufinden, bei welcher Belastung sie versagt. Wir setzen einen viel höheren Strompegel ein als der, den der Sensor im normalen Betrieb erfahren muss. Dadurch können wir Lecks erkennen. Falls es Löcher oder Schwachstellen in der Isolierschicht gibt, fließt der Strom direkt hindurch.
Wenn ein Sensor in unseren Prüfgattern kaputtgeht – dann ist das eigentlich ein Erfolg. Das bedeutet, dass wir den Defekt bereits frühzeitig entdeckt haben, anstatt dass er erst nach dem Einbau in ein teures Gerät bemerkt wird.
Warum „gut genug“ nicht ausreicht
In dieser Branche ist eine Fehlerquote von 1% bereits katastrophal. Ein einziger defekter Sensor kann dazu führen, dass ganze Chargen an Wafern unbrauchbar werden.
Wir messen die Isolationsfestigkeit in Megaohm, damit wir sicherstellen können, dass der leitfähige Kern vollständig von der Außenhülle isoliert ist. Wenn diese Isolation nicht perfekt ist, entstehen parasitäre Ströme. Diese Ströme beeinträchtigen wiederum die Messergebnisse des PID-Laufschleifen-Systems.
Der Preis für strenge Qualitätskontrollen
Natürlich hat diese strenge Qualitätskontrolle ihren Preis. Die detaillierten Tests nehmen Zeit in Anspruch, was die Lieferzeiten verlängern kann.
Und seien wir ehrlich: Diese Geräte sind extrem belastungsintensiv. Selbst die beste Isolierung kann nach tausenden Stunden des thermischen Zyklus verschlechtern. Unsere Prüfverfahren garantieren zwar, dass die Sensoren vom ersten Tag an perfekt funktionieren, aber man sollte trotzdem weiterhin auf mögliche Lecks achten, je älter das Gerät wird.
Wir entwickeln diese Sensoren so, dass sie auch in heißen Umgebungen funktionieren können. Durch die Überprüfung der elektrischen Isolierung jedes einzelnen Geräts eliminieren wir das Risiko von Fehlern. Man kann die Sensoren einfach anschließen und sofort mit der Arbeit beginnen.